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5 Ausreden, die jeder Student kennt

Von Tanja Konstantinovics am 04-05-2018

Du bist Student? Dann kennst du die folgenden 5 Ausreden bestimmt nur zu gut. Mit grosser Sicherheit hast du die Meisten davon selbst schon häufiger benutzt. Das grösste Problem beim Lernen ist doch, erst einmal den Anfang zu finden. Du hattest dir für den heutigen Tag eigentlich viel vorgenommen, die erste Hälfte des Skripts durchzuarbeiten, zusammenzufassen und das aktuelle Thema in der ausgeliehenen Literatur nachzulesen. Am Ende des Tages hast du allerdings Nichts davon erledigt und fühlst dich schlecht. Willkommen bei dem täglichen Struggle eines jeden Studenten.

Bücher

NUR NOCH 5 MINUTEN

Jeden Morgen das Gleiche, der Wecker klingelt viel zu früh und du denkst dir „nur noch 5 Minuten”, während du dich gemütlich noch einmal umdrehst. Ein grosser Fehler, denn meistens verschläft man dann erst recht und kommt zu spät zur Uni oder im schlimmsten Fall zu deinem neuen Studentenjob. Ein Tipp, damit du es schaffst früher aus dem Bett zu kommen oder zumindest aufzustehen, wenn dein Wecker klingelt, ist es, den Wecker oder das Handy etwas weiter entfernt vom Bett hinzulegen. So musst du erst aufstehen, um ihn auszumachen und die Gefahr den Snooze-Button zu drücken, ist wesentlich geringer.

NUR NOCH EINE FOLGE

Netflix ist der beste Freund eines jeden Studenten und vor allem während der Prüfungsphase bietet es eine willkommene Ablenkung. „Eigentlich müsste ich ja Lernen, aber eine Folge ist noch drinnen.” Und wir wissen Alle, dass es selten bei nur einer weiteren Folge bleibt. Genau diese eine Folge endet nämlich mit einem Cliffhanger, sodass du unbedingt noch die nächste Folge gucken musst. Du musst ja schliesslich wissen, wie es weitergeht! Nichtsdestotrotz erledigt sich die Arbeit nicht von alleine und wenn wir ehrlich sind, richtig Spass macht Netflix gucken doch nur, wenn man rein gar nichts zu tun hat und ohne schlechtes Gewissen entspannen kann. Also mach dich an die Arbeit und gucke lieber am Abend, nach dem Lernen, eine Folge deiner Lieblingsserie.

DAS MACHE ICH MORGEN

Die Aufschieberitis oder auch Prokrastination genannt, ist der Klassiker unter Studenten, aber auch bei vielen andere Menschen. Vor allem bei Aufgaben, die einem unangenehm sind oder wozu man so gar keine Lust hast, tendiert man dazu, diese vor sich herzuschieben. Sei es der Anruf beim Zahnarzt oder die Steuererklärung, plötzlich ist alles Andere viel interessanter und man räumt sogar freiwillig auf, nur um sich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken. Wer kennt das nicht, aber das altbekannte Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.”, entspricht tatsächlich der Wahrheit. Du wirst dich sehr viel besser und erleichtert fühlen, wenn du diese Dinge auf deiner To-Do Liste abhaken kannst.

Entspannung

ICH HABE NOCH SO VIEL ZEIT

Die Deadline für das nächste Uniprojekt liegt noch in weiter Ferne- du lehnst dich ganz entspannt zurück und denkst dir, „Ich habe noch so viel Zeit.” Die Zeit vergeht jedoch wie im Flug und plötzlich ist es nur noch eine Woche bis zum Abgabetermin. Panik bricht aus, wie soll ich das nur schaffen?! Damit du erst gar nicht in diese brenzlige Situation kommst, solltest du rechtzeitig mit deinen Studienarbeiten anfangen. Aller Anfang ist schwer, aber wenn du früh genug damit anfängst, musst du auch nicht jeden Tag daran arbeiten und kannst dir auch einmal einen Ruhetag gönnen.

NÄCHSTES SEMESTER WIRD ALLES ANDERS

Das neue Semester fängt bald an und du nimmst dir vor, dass dieses Mal alles anders wird. Letztes Semester lief nicht ganz nach Plan und so schreibst du dir eine To-Do Liste für das Neue - die Fehler des Vorjahres sollen sich schliesslich auf keinen Fall wiederholen. Du willst zu jeder Vorlesung gehen, alle Seminare nachbereiten und direkt zusammenfassen. Es soll sich nämlich nicht alles anhäufen, sodass du am Ende des Semesters, kurz vor der Klausurenphase, nicht vor einem riesen Berg Arbeit stehst. Früher anfangen zu lernen steht auch ganz oben auf deiner Liste, genau wie nichts mehr aufzuschieben. Aber wenn wir mal ehrlich sind, das ist genau wie mit den Neujahrsvorsätzen- mehr als die Hälfte davon zieht man sowieso nicht durch.

Sich vor Aufgaben zu drücken ist ganz normal und geht jedem von uns so, dennoch bringen alle Ausreden im Endeffekt nichts, denn die Arbeit erledigt sich leider nicht von selbst und wird uns in den seltensten Fällen von anderen Menschen abgenommen. Pack die Dinge somit lieber direkt an und lehne dich nach getaner Arbeit zurück. Anschliessend wirst du es dir selbst danken, denn so vermeidest du unnötigen Druck und Stress.

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