STUDENTJOB
BLOG


​Artikel

Networking - warum es hierbei nicht nur um die Karriere geht

Von Laura Bornholdt am 25-06-2018

Ob in der Schule, im Studium, im Urlaub oder wenn du mit jemandem auf der Straße zusammen stösst. Jede Bekanntschaft, die man schliesst, kann Türen öffnen. Und Facebook, Snapchat, Instagram erleichtern es uns, Kontakte zu pflegen. Wir haben also die perfekten Voraussetzungen, mit den unterschiedlichsten Leuten vernetzt zu sein. Wenn man interessiert ist an der Lebensweise anderer Leute, lernt man, die Welt aus anderen Augen zu sehen. Und das kann einem schlussendlich sogar klarmachen, wohin der eigene Weg gehen soll.

Lebensfreude

3 Tipps für besseres Networking

Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen, den Kontakt mit neuen Leuten herzustellen. Wenn man die eigene Körpersprache gezielt einsetzt, wirkt man direkt offener und freundlicher auf den Gegenüber. Gespräche können also viel schneller in die Tiefe gehen und beide Parteien fühlen sich direkt wohler. Wie sehr du das in der Hand hast, machen diese drei Tipps deutlich:

  • Blickkontakt halten

Wenn du den Blickkontakt hältst, strahlst du ehrliches Interesse und Selbstbewusstsein aus. Es wird dir Sympathie einbringen und dein Gesprächspartner wird Spass daran haben, dir viel Interessantes zu erzählen. Aber pass auf -  wenn du deinen Gegenüber zu sehr fixierst, wirkt es prüfend und einschüchternd. Du solltest also abschätzen, wie er sich am wohlsten fühlt.

  • Lächeln

Ganz ehrlich, wer kann einem freundlichen Lächeln schon widerstehen? Lächeln macht sofort sympathisch und es ist sogar nachgewiesen, dass es der leichteste Einstieg ist, um jemanden kennenzulernen. Ein Lächeln, ein geschickt eingebrachtes Kompliment - fertig - die Harmonie ist vorprogrammiert.

  • Spiegel deinen Gegenüber

Das klingt jetzt sicherlich erstmal seltsam, aber am spiegelbildlichen Verhalten, kann man erkennen, ob ein Gespräch harmonisch ist. Du setzt die Chamäleon-Technik ein, indem du die Körpersprache deines Gegenübers behutsam nachahmst. Unterbewusst wird das bei ihm Vertrauen erzeugen. Interessant, oder? Und das funktioniert sogar auch mit Sprache und Mimik. Passe dein Sprechtempo, deine Wortwahl und deine Betonungen ein wenig an und du wirst spüren, wie die Distanz zwischen euch schwindet.

Freunde

Die 2 Arten von Menschen, die dich beeinflussen

Es lassen sich zwei Arten des Networkings definieren. Um die erste Art handelt es sich, wenn du auf einen Menschen triffst, der ähnliche Ziele und Interessen verfolgt. In diesem Fall werden alle Beteiligten durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch bereichert. Ihr findet Inspirationen, neue Denkanstöße, werdet im besten Fall motiviert und bestärkt. Eine ganz einfache Literaturempfehlung durch einen Kommilitonen kann aber auch schon seine Wirkung zeigen.

Die andere Gruppe bildet diejenigen Leute, die schon dort sind, wo du hinwillst. Du kannst von ihnen lernen - sie nehmen sozusagen die Rolle der Mentoren ein. Sie teilen mit dir ihre Erfahrungen und ihr Insiderwissen, wodurch du deinem Ziel dann einen Schritt näher kommst.

Beziehungen schaden nur dem, der keine hat

Zusammengefasst holst du dir durch Networking Unterstützung bei der Findung deiner Lebensweise und eventuell deiner Karriereziele. Und gerade, weil wir über den Kontakt zu anderen Menschen auf für uns neue Werte stossen können, ist es so wichtig, sich nicht nur auf die Leute mit ähnlichen Interessen zu konzentrieren. Über den Tellerrand gucken nicht vergessen! Hinsetzen und warten, bis man angesprochen wird, kommt nicht in Frage. Nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Warum nicht einfach mal die letzte Urlaubsbekanntschaft anschreiben und fragen, wie die Abschlussprüfung lief? Sprich die ältere Dame an, die dich jedes Mal freundlich anlächelt, wenn sie mit ihrem Hund spazieren geht. Es macht Spass, auf neue Leute zu treffen, denn entweder sie verändern dein Leben oder du veränderst ihres.

 

 

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.


Kommentar hinzufügen