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Das Praktikum als Karrierekick

Von Anna-Maria A. am 03-09-2018

Die 180 ECTS sind erreicht, vielleicht hast du sogar den Master abgeschlossen. Ein Doktorat steht nicht gerade auf dem Plan oder ist noch nicht in Sichtweite. Und jetzt? Der nächste Schritt führt (meistens) in die Berufswelt. Wo anfangen und wie starten, so ohne Praxiserfahrung aber mit ganz viel Wissen im Kopf? Praktika bieten sich da bestens an, dein Wissen in Erfahrung umzuwandeln. Dieser Beitrag möchte dir nützliche Tipps und Tricks weitergeben, wie dein Start in die Berufswelt mit einem Praktikum gelingt.

Praktikum, warum?

Weisst du schon genau, in welcher Branche, Abteilung oder welchem Labor du nach deinem Abschluss arbeiten möchtest? Nein. Dann kann dir ein Praktikum Orientierung geben. Es bietet dir den besten Einblick in die Branche, für die du dich interessierst und im besten Fall hast du nach dem Praktikum den Durchblick. Du lernst so deine Stärken und Schwächen kennen. Du sammelst wertvolle Erfahrungen und eignest dir die nötigen Skills an.

Und jetzt mein wertvollster Tipp an dich: dein Networking beginnt genau hier. Während des Praktikums kommst du mit ganz unterschiedlichen Personen in Kontakt, nutze das. Sammle Kontakte, verlinke dich über soziale Netzwerke mit ihnen. Sie werden dir einerseits nützliche Kontakte sein, wenn es nach dem Praktikum auf Stellensuche geht, andererseits kannst du bei weiteren Karrierefragen auf sie zurückgreifen.

Wo suchen und finden?

Hast du eine Vorstellung in welchen Bereich, in welche Branche du hineinschauen oder später sogar arbeiten möchtest? Sehr gut, aber jetzt einfach planlos nach einer freien Praktikumsstelle zu googeln, wird dich nicht besonders weit bringen.

Konzentriere dich zum Beispiel auf spezifische Plattformen. Du bist ja schon auf studentjob.ch gelandet. Durchstöbere hier mal die Stellenanzeigen nach Praktika. Auf der Fachplattform von jobstarter.ch findest du zusätzliche Berufseinsteiger-Jobs.

Auch über deine Universität oder Hochschule lassen sich Praktika finden. Wirf ein Blick auf das Schwarze Brett deiner Universität, manche Firmen platzieren dort ihre Praktikumsangebote. Gehe auf deine Dozenten zu, denn sie haben womöglich wertvolle Kontakte zur Privatwirtschaft, auf die sie zurückgreifen können.

Mein Tipp an dich: Du bewunderst eine Firma für ihr Marketing, ein Produkt, ihre Philosophie oder was auch immer. Warum dann lange suchen. Bewirb dich dort für einen Praktikumspatz wo auch dein Interesse ist. Schreibe diesen Grund auch in dein Bewerbungsschreiben. Brauchst du noch mehr Tipps und Anregungen für dein Bewerbungsschreiben? Dann schau mal auf dem jobundkarriereblog.ch vorbei.

Wie lange, wie Viele?

Die Dauer hängt nicht zuletzt von deinem Arbeitgeber ab. In der Regel dauert ein Praktikum drei bis sechs Monate. Grundsätzlich ist nicht die Anzahl der absolvierten Praktika ausschlaggebend, sondern die Qualität und die Länge. Unternehmen suchen Bewerber mit Berufserfahrung aber zu viele Praktika sollten es auch nicht sein. Das könnte auch als Zeichen von Unentschlossenheit verstanden werden. Ist dies trotzdem der Fall, da du dir noch unsicher bist oder warst, welche Branche dir wirklich zusagt, triff bei deiner späteren Bewerbung auf eine Festanstellung eine Auswahl. Es ist immer schöner anzusehen, wenn sich durch deinen Lebenslauf ein gewisser roter Faden zieht.

Bist du ready für den Sprung ins Abenteuer Berufsleben? Bevor du springst, noch zwei Sätze von mir an dich: Du bist jetzt voller Tatendrang und nicht zuletzt soll endlich die Zeit des leeren Studenten-Portemonnaies zu Ende sein. Sehr wahrscheinlich wird sich an deinem Kontostand nicht viel ändern, aber es wird die Erfahrung sein, die dich reicher macht.

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