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Die besten Tipps für eine optimale Klausurvorbereitung!

Von Tanja C. am 31-10-2018

Während des Studiums war ich immer so der Last-Minute-Lerner. Wochenlang bin ich fröhlich durch Vorlesungen und Seminare gedümpelt, nur um dann kurz vor knapp zu merken, dass in wenigen Wochen eine Klausur schon eifrig winkend auf mich wartet. Da war Stress natürlich vorprogrammiert. Beneidet habe ich immer diese organisierten Menschen, die sich nach jeder Vorlesung hingesetzt und fleissig das neu erlernte Wissen noch einmal zusammengefasst und nachgearbeitet haben. Die mit einer solchen Passion studierten, dass man hätte meinen können, ihnen wäre schon in der Wiege Judith Butlers Gender Trouble vorgelesen und damit die magische Fähigkeit anerzogen worden, wissenschaftliche Texte innerhalb weniger Minuten zu verstehen. Aber es muss doch auch für Otto-Normalverbraucher wie mich möglich sein – Klausurvorbereitung so ganz ohne Stress? Was muss ich tun, damit mir das Lernen so leicht fällt wie den Studierenden, deren Lernbegeisterung ich bisher nur bewundernd aus der Ferne zuschauen kann?

Einen Lernplan erstellen

Lernplan erstellen

Der ultimative und gleichzeitig offensichtlichste Tipp für einen jeden gestressten Studenten: Ein Lernplan hilft, sich einen Überblick über anstehende Klausuren, Abgabetermine von Hausarbeiten und Präsentationen zu verschaffen. Gleichzeitig ermöglicht er es, sich selbst Deadlines zu setzen. Diese werden am besten so geplant, dass sie noch ein paar Tage (oder am besten gleich eine ganze Woche!) Zeit zum eigentlichen Abgabetermin lassen. So gibt man sich selbst einen Puffer-Zeitraum, um eventuelle Änderungen an der eigenen Arbeit vorzunehmen und kurzfristig auftretende Probleme ohne in Panik zu verfallen wieder zu beheben. Dadurch hat man dann auch Zeit, das Referat noch Mutti, Oma und ein paar Freunden vorzutragen, damit es auch sitzt. Frühzeitige Deadlines schaffen für jeden Fall eine zusätzliche Absicherung.

Den Lernplan hängt man sich am besten zu Hause an die Wand. Und zwar dorthin, wo er sich regelmässig und aufdringlich ins Blickfeld schleichen kann. An die Klotür zum Beispiel. Oder an den Kühlschrank. Und dann gilt es, aufmerksam in den Vorlesungen zu sitzen und nicht so wie ich währenddessen die neusten Serien-Hits bei Netflix zu googlen. Aufmerksame Studenten bekommen nämlich mit, wann die Klausurtermine und Hausarbeitstermine online gehen. Und sobald man die Termine herausgefunden hat, werden diese am besten dick und fett in den Kalender eingetragen. Mit Rotstift. Und Ausrufezeichen. Und wenn man dann bemerkt, dass die Klausur noch acht Wochen entfernt ist, darf man zwar kurz eine Panikattacke bekommen, aber hat auch noch genügend Zeit sich wieder am Riemen zu reissen. Und dann geht’s los ans Vorbereiten.

Zusammenfassungen schreiben

Zusammenfassungen schreiben

Der erste essenzielle Schritt nach dem Herausfinden (und Merken!) aller wichtigen Termine ist das Zusammenfassen aller klausurrelevanten Themen. Auch wenn man sich nicht nach jeder Vorlesung brav hingesetzt und die Vorlesung nachbereitet hat, sollte man sich aus den Notizen einen guten Überblick über die vorausgesetzten Themen verschaffen können. Ist das nicht der Fall, gibt es auch einige Online-Angebote, über die man sich Skripte für die verschiedenen Prüfungsfächer zulegen kann. So spart man sich einiges an Zeit und Aufwand und kann direkt mit dem Lernen loslegen. Alternativ gibt es da auch manchmal diesen sehr, sehr guten Freund, dem es rein gar nichts ausmacht, die eigenen Notizen mit faulen Freunden zu teilen.

Auch wenn das Zusammenfassen der Lernmaterialien einige Zeit in Anspruch nehmen kann, lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Schritt zu gehen. Obwohl viele das Zusammenfassen noch nicht wirklich als Teil des eigentlichen Lernprozesses ansehen, so speichert das Gehirn dabei doch erste Informationen ab. Dies vereinfacht den Lernprozess, da es so später leichter fällt, sich den bereits vage bekannten Stoff zu merken. Ausserdem merkt man beim Zusammenfassen schon früh, wo noch Lernlücken liegen und kann so rechtzeitig etwas dagegen unternehmen, indem man beispielsweise die Grundlagen der Klausurthemen noch einmal auffrischt.

Lerngruppen bilden – und sich dann auch regelmässig treffen!

Lerngruppen bilden

Mit Freunden an der Seite ist das Leben ja bekanntlich leichter. Und das gilt erst recht für harte Zeiten im Leben, zu denen die meisten Studenten die Klausurenphase sicher dazu zählen. Zusammen lernt es sich einfach leichter – denn so kann man sich gegenseitig Tipps geben und Themen erklären, um einander aus der Patsche zu helfen. Vom Erklären des Klausurstoffs profitieren zudem beide Seiten: Sowohl der, der es verstanden hat und noch einmal für alle wiederholt, als auch der, dem nun endlich ein Licht aufgeht. Auch ist gemeinsam Lernen einfach angenehmer als einsam im Zimmer Zuhause oder in der stillen Bib zu sitzen.

Zudem können andere Studenten oft einfacher nachvollziehen, wo Wissenslücken liegen und dadurch verständlicher erklären als Dozenten. Denn Studenten, die den gleichen Lernprozess durchlaufen, verstehen häufig besser, woher das fehlende Verständnis für gewisse Themen kommt und wie man es anhand realitätsnaher Beispiele erklärt. Auch ist es weniger unangenehm, vor Kommilitonen zuzugeben, dass man den Stoff noch nicht kann, als dies direkt mit dem Professor oder Seminarleiter zu besprechen.

Essenziell für einen stetigen Lernfortschritt ist es ausserdem, sich regelmässig zu treffen. Am besten beginnt ihr schon im Laufe des Semesters, euch alle paar Wochen zum Repetieren zu treffen. Das hat den Vorteil, sich nicht den ganzen Stoff auf einmal reinzwängen zu müssen und so von Anfang an zu wissen, um was es in den Vorlesungen geht.

Gute Vorbereitung ist das A und O

Auch organisationsfaule Studenten wie ich müssen wohl im Laufe des Studiums akzeptieren, dass manche Dinge sich nicht einfach von selbst erledigen. Und Klausuren benötigen nun mal im Studium eine intensivere Vorbereitung als das noch zu Schülerzeiten der Fall war. Damit man am Ende nicht schwitzend dasitzt und in letzter Minute versucht, sich durch Bulimie-Lernen ordnerweise Lernstoff zu merken, lohnt sich das frühe Anfangen. Am besten als Team. Alleine Lernen hat schliesslich noch nie Spass gemacht.  

Wer professionelle Nachhilfe sucht oder gerne in organisierten Gruppen lernen möchte, kann hier das uni- und klausurspezifische Angebot von Studybees kennenlernen.

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