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Wie ist es, 2 Jobs in 2 Ländern zu haben?

Von Julia S. am 09-11-2018

StudentEin Vollzeit-Praktikum im fünften Semester bei StudentJob in den Niederlanden ist schon stressig genug: 40 Stunden die Woche während des Praktikums arbeiten, nebenbei noch Schulprojekte abgeben und den übrigen Tag organisieren. Noch dazu ein Nebenjob in der Heimatstadt? Undenkbar! Glauben wir zumindest. Wie es ist, zwei Jobs in zwei unterschiedlichen Ländern zu haben, erzählt uns Naomi. 

Warum hast du dich dafür entschieden, gleichzeitig in zwei Ländern zu arbeiten?

,,In erster Linie wollte ich meinen Nebenjob im Krankenhaus behalten. Denn ich habe den perfekten Nebenjob für mich gefunden-es fühlt sich noch nicht einmal an wie Arbeiten. Seit sechs Jahren bin ich nun schon als Küchenhilfe tätig und den Job möchte ich auch gerne bis zu meinem Masterstudium behalten. Ausserdem gefällt mir die Arbeitsatmosphäre in der Krankenhausküche total: Alle Mitarbeiter sind super offen und freundlich und auch mit meinem Chef verstehe ich mich sehr gut.’’

Was sind deine Aufgaben als Küchenhilfe?

,,Jedes zweite Wochenende mache ich mich auf den Weg in meine Heimat nach Deutschland. Mit dem Zug brauche ich für jede Fahrt circa drei Stunden-hört sich viel an, lässt sich mit Netflix und Büchern aber aushalten. Samstags und Sonntags fängt mein Dienst jeweils um 6:30 Uhr an. Hauptsächlich bereite ich das Frühstück, Mittag- und Abendessen für die Patienten im Krankenhaus vor. Dabei muss ich konzentriert arbeiten, denn jeder Patient bekommt aufgrund von Allergien oder Unverträglichkeiten unterschiedliche Mahlzeiten. Ab und zu bereite ich zusätzlich noch Salate oder Desserts für die Krankenhauscafeteria vor oder putze hygienische Bereiche in der Küche.’’

Vermisst du denn gar nicht deine Freizeit?

,,Ja klar! Das frühe Aufstehen zerrt ab und zu natürlich schon an meinen Nerven. Da ich neben meinem Job im Krankenhaus zurzeit ein Vollzeit-Praktikum in Amsterdam mache, sehe ich meine Familie, meinen Freund und meine Freunde sehr selten. Ich versuche nicht zu oft, an die Belastung und den Stress zu denken, denn die richtige Einstellung ist für mich das A und O.Ausserdem macht mein Nebenjob mir sehr viel Spass und die Arbeitszeit verfliegt wie im Flug und auch das Praktikum bei StudentJob motiviert mich, weiterzumachen. Täglich habe ich die Möglichkeit meine Fähigkeiten im Online Marketing auszubauen, viel Verantwortung zu übernehmen und tolle neue Leute kennenzulernen.’’

Was war der schlimmste Moment, an den du dich erinnern kannst?

,,In der Krankenhausküche arbeiten hin und wieder Jugendliche, die ihre Arbeit oft nicht ernst nehmen: Sie kommen zu spät zur Arbeit, sind unausgeschlafen oder nehmen ihre Dienste erst gar nicht wahr. In solchen Fällen musste ich schon oft einspringen und meine eigentliche Wochenendplanung über Bord werfen. Das war oft ziemlich nervig.’’

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Was motiviert dich?

’’Mein Nebenjob ist stressig, doch Gegenüber stehen guter Lohn, ein unbefristeter Arbeitsvertrag und coole Kollegen. Mein Nebenjob ist mir also sehr wichtig. Mich motiviert der Gedanke, dass ich selbst- und eigenständig bleibe. Durch meine Nebentätigkeit bin ich unabhängig und verdiene mein eigenes Geld. Zudem ist die Beziehung zu meinem Chef sehr gut, er motiviert mich und gibt mir Tipps, wenn ich Hilfe brauche. Und die stressigen Monate im Praktikum und Nebenjob bleiben nicht ewig, Ende Januar 2019 werde ich das Praktikum beenden und somit wird für mich auch wieder der normale Uni-Alltag anfangen. Zudem ist es der Stress absolut wert. Ich hätte mir kein besseres Praktikum und keinen besseren Nebenjob vorstellen können!’’

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